Sonntag, 31. Januar 2016

Rockies

Die Fahrt mit Amtrak durch die Rocky Mountains ist ein Hit, wenn dann noch das Licht stimmt, bringt man kaum den Finger vom Auslöserknopf... wir sind im untersten Zipfel, durch die Staaten Colorado eigentliche Rocky Mountains in Kanada und den USA
Utah und Nevada gefahren.

Am Anfang hats noch Wald und die Berge sehen noch nicht so gigantisch aus, dann entlang dem Coloradoriver wird's eindrücklich, wie sich der Fluss seinen Weg gebahnt hat. Immer wieder rennen Rehe davon...Bei Glenwoodsprings steigen wir aus, dort ist die Verzweigung Rio Grande (Aspen).
Die Weiterfahrt und zudem der letzte Nachtzug führt dann noch eine Weile dem Coloradoriver entlang, der meist vereist ist.

Wildenten, Wildgänse leben in Scharen dort. Dann dreht der Fluss nach Süden und wir fahren durch öde, menschenleere Gebiete, um dann nochmals auf ihn zu treffen. Der Rubycanon ist fantastisch im Abendlicht.


Das Nachtessen wiederum spannend, ein neues Paar, mit einem Sohn in Sacramento
verwickelt uns in die Politik. Die Nacht verläuft nach einem Zwischenfall (Stein auf dem Geleise) ruhig, es entsteht lediglich eine 2-stündige Verspätung. Der letzte Zeitwechsel ( zurück zur Pazifiktime) schenkt uns eine Stunde zurück. Im Lake Tahoegebiet ist Schnee und Sturm angesagt. Reno, das kleine Las Vegas ist unsere
Station, günstige Hotels und der Ausgangspunkt für den Lake Tahoe. Samstag Regen, Sonntag Schnee....Ein Riverwalk und Antiquitätengeschäfte sind angesagt, zudem
spielen mit den Grosskindern und natürlich Schneemann bauen.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Colorado: Denver- Glenwood springs

Ein Nachtzug : Chicago- Denver 19h und ca. 1800km, diesmal treffen wir beim Super-Znacht ein Paar vom Lake Tahoe, unserem letzten Zwischenhalt auf unserer
Reise. Sie besuchten ihre Tochter in Washington. Beim Frühstück morgens um 6.30h
( + 1 Stunde wegen dem Wechsel von CT nach MT, Centraltime und Mountaintime)
treffen wir uns gleich nochmals. Adios diesen Sonnenaufgang muss ich fötelen,  see you!

Denver eine easygoing Stadt, mit einem Freebus auf der Mall 16th Street, gleich am
Bahnhof die riesige Buchhandlung the tattered morgens um 6 bis abends um 10 offen!
Wir beziehen das Hotel und gehen ins Starbucks zum caffe latte grande...(dabei habe ich früher immer gegen die gewettert, diesmal ist es unser zuhause am Morgen) was
da nicht für Menschen ein- und ausgehen wie auf einem Bahnhof, nur eben in der Wärme. Dabei ist es 20° wärmer als in Chicago! Wieder einmal ohne Jacke umherlaufen....zum Capitol.
Nach soviel BBQ verirren wir uns in ein indisches Restaurant, war ganz nett und pikant. Im Hyatt gibt's eine Aussichtsterrasse für die berühmten Rocky-mointains, für uns verwöhnte Aelpler nichts besonderes, da viel zu weit weg!
Am Abend versuche ich einen Jazzausgang zu organisieren, aber es will nicht klappen und dann kommt da noch das Australienopen, ay mein Ex- Tennisspielergatte!Am Sonntag nehmen wir uns das historische Institut of Colorado vor und sind glatte 4 Stunden drin, sehr gut aufgebaut und interessant.

Schon mal etwas von den Chicanos gehört, Mexikaner die ebenso rassistisch behandelt wurden wie die Schwarzen, obwohl sie vor den Amis in Colorado waren. Von den Japanern, die nach Pearl Harbour in verschiedenen Staaten in Flüchtlingslagern Gefangengehalten wurden und Hab und Gut verloren?
 die Eichhörnchen der USA...


 und andere kuriose Dinge, neben einer
interessanten Architektur und Skyline


Langsam geht's dem Schnee entgegen, nur 6 Stunden Zug fahren aber was für ein Erlebnis, durch die Rockies und den Coloradoriver Cañon... wow ! Im Panoramawagen quatscht mich eine ältere Frau an, ganz gepflegt und unglaublich lebhaft. Eine Familie mehr mit deutschen und schweizerischen Wurzeln, sie leben auf einer Farm in Wisconsin, besucht ihren Sohn in Sacramento und hat ein Haus in Moraira in Spanien...es gibt noch mehr Verrückte auf dieser Welt ;))
der Rio Grande in Aspen, das berühmte und beeindruckende Skigebiet...

 hier finden die Xgames statt mit Snowboardern, Skislope und Schneetöffen,
 
 
 
 
 
 

Freitag, 22. Januar 2016

Chicago grande

dem Mississippi entlang fahren wir die kürzeste Strecke ca. 600km, durch Auenwälder...
Es ist schön in den Loungecar wechseln zu können, er entspricht etwa unseren Panoramawagen, doch sitzen alle quer, d.h. man guckt zum Fenster hinaus.















Chicago ist überwältigend, direkt beim Bahnhof steht der grösste Bau der Willi Tower. Wir drängeln uns durch den Feierabendverkehr zum Hotel, es steht gleich an einem Flussarm des Michigansees und ... ist gefroren.
 Am ersten Tag erkunden wir die Magic Mile die natürlich nicht gegen den Broadway von N.Y antreten kann. Trotzdem beeindruckend  alt und neu, z. Bsp. der Wasserturm
Der zweite Tag ist dem Museum und den Parks gewidmet, der Eindruck von Nautur ergibt sich durch den nahegelegenen Michigansee, viel Weite entsteht.

 
Der berühmte Navypier war geschlossen, macht auch nichts, Vergnügen haben wir genug. Toll die Bohne (The bean) die dich prüft, was Wirklichkeit ist und was nur ein Spiegelbild.... hat was philosophisches an sich.


 eine Impression vom Treppenhaus des Art Institut of Chicago, einem vielseitigen Museum.
so long
 

Montag, 18. Januar 2016

Saint Paul-Minneapolis die Twins

Die längste Amtrakfahrt ist hinter uns , ein Tag und eine Nacht, fast 2000km. Schneelandschaften ziehen an uns vorüber oder wir an ihnen. Von den Wäldern in die Prärie, mich würde es nicht wundern wenn da plötzlich ein Indianer dahergeritten käme... Nord Dakota betreten wir aber nicht, wir fahren nach Minnesota.

Früher war die Amtrakstation zwischen den Städten, heute in St.Paul, deshalb wählten wir diese Stadt als Aufenthaltsort. Sie ist kleiner und übersichtlicher. Downtown beeindruckt zwar mit den Wolkenkratzern aber schon ein paar blocks weiter, bei der wunderschönen Kathedrale stehen altehrwürdige viktorianische Häuser. Wenns nur nicht so bitter kalt wäre, sogar der Mississippi ist halb zugefroren. Wir ziehen alles an, was wir haben.

Heute besuchten wir mit der greenline, ein günstiger Verbindungszug, Minneapolis, da MartinLuther King Gedenkstag ist, stehen wir leider
vor verschlossenen Türen, ach und Montag Museum geschlossen ist auch noch! Ein paar archetonische Verrücktheiten kann ich fotografieren, Sportstadien von Banken...
und etwas Strassenkunst.


Zurück in St. Paul gucke ich mir noch die alte Post, das Landsmarkgebäude an. Das sciencemuseum ist offen.
Nebenan zieht ein dicker Rauch dem Himmel entgegen, dort
wird Wasser erhitzt, es dient  für die Heizung der Stadt. Und dann ab in den Whirlpool
... Halbzeit des roundtrips, morgen geht's weiter nach Chicago, hoffentlich nicht -20°!

Donnerstag, 14. Januar 2016

Von Oregon nach Montana

Am Sonntag wars dann endlich schön und wir wanderten durch den Washingtonpark von Portland, mit seinen vielen trails. Riesige Bäume, verschiedene Gärten und das world forest Center erfreuten uns. Auch der Mount St. Helena zeigte sich, ein Vulkangebirge das 1980 letztmals ausbrach.



Dann ging die Reise weiter, diesmal im Empirebuilder (Portlan/Seattle nach Chicago) leider das Meiste bei Nacht, dem Columbiariver entlang in den nächsten Bundesstaat Montana. Wieder etwa 1000km in 15 Stunden:
 Withefish ist ein hübsches Dörfli, im Winter ein Skiort, noch mit Weihnachtsbeleuchtung. Doch am Lake kann man auch Fischen und in den Bergen gibt's Lamatreks, nichts von alledem es schneit- auch schön (grad echli wie deheime) und dann geht's weiter im Empirebuilder nach Minnesota St. Paul.